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Ein Fondsobjekt wird Weltkulturerbe: Hamburger Chilehaus von UNESCO ausgezeichnet

Seit vielen Jahren stand es auf der deutschen Vorschlagsliste für das UNESCO-Weltkulturerbe – seit Sonntag ist das Hamburger Chilehaus auch offiziell ein Stück Weltkultur. Zusammen mit dem Kontorhausviertel und der Speicherstadt wurde das ikonische Bürogebäude – als erste Stätte Hamburgs überhaupt – in die Welterbeliste der UNESCO aufgenommen. Mit seiner Entscheidung würdigt das Welterbekomitee den außergewöhnlichen universellen Wert dieses innerstädtischen Ensembles.
Weltkulturerbe: Fotografie des Chilehaus in Hamburg

Das nach Plänen von Fritz Höger und im Auftrag des Kaufmannes Henry B. Sloman zwischen 1922 und 1924 erbaute Chilehaus wurde als für die Hansestadt typisches Kontorhaus am 1. April 1924 eröffnet. Seit 1993 gehört das zehngeschossige Büro- und Geschäftsgebäude zum Portfolio des Offenen Immobilienfonds UniImmo: Deutschland. Das Fondsobjekt ist aktuell zu über 90 Prozent vermietet. „Die Auszeichnung ist für unsere Anleger und für uns als Eigentümer und Asset Manager des Chilehauses etwas ganz Besonderes. Wer hat schließlich ein Weltkulturerbe im Portfolio, das seit Jahren exzellente Erträge erwirtschaftet?“, freut sich Dr. Reinhard Kutscher, Vorsitzender der Geschäftsführung der Union Investment Real Estate GmbH, über das passende Geschenk zum diesjährigen 50. Firmenjubiläum der Immobilienfondsgesellschaft. „Mit unseren Immobilieninvestments wollen wir nachhaltige Werte schaffen – viel schöner als mit dem Prädikat ‚Weltkulturerbe‘ kann man es nicht ausdrücken. Damals wie heute wird das Chilehaus den Ansprüchen seiner Nutzer gerecht und stellt damit seine Nachhaltigkeit seit über 90 Jahren unter Beweis.“

Mit der Entscheidung des Welterbekomitees der UNESCO ist ein langjähriger Entscheidungsprozess abgeschlossen. 1999 war zuerst das Chilehaus auf die Vorschlagsliste Deutschlands zur Aufnahme in die UNESCO-Liste aufgenommen, 2007 die Bewerbung um Speicherstadt und Kontorhausviertel erweitert worden. Im Februar 2004 wurde der Antrag in Paris eingereicht. Darauf folgte eine umfangreiche Evaluierung und Begutachtung der Antragsunterlagen und der Bewerberstätte durch ICOMOS International. Für Hamburg bedeutet der erste UNESCO-Welterbetitel große Chancen, die Stadt auch kulturell international noch bekannter zu machen. „Als in Hamburg verwurzeltes Unternehmen werden wir die Aufgabe, das kulturelle Erbe in Bezug auf das Chilehaus zu schützen und zu vermitteln, mit besonderer Verantwortung wahrnehmen“, sagt Dr. Reinhard Kutscher. „Hierzu werden wir weiterhin im kontinuierlichen Austausch mit der Stadt Hamburg und der UNESCO bleiben.“