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Neues Produktfeld im Zeichen der Regulierung

Seit der Finanzkrise hat die Regulierung der Investmentbranche dynamisch zugenommen. 2013 wurde die AIFM-Richtlinie der EU im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) umgesetzt. Damit brach für die Finanzwelt ein neues Zeitalter an. Union Investment hat diesen Umbruch und Einschnitt genutzt – und sich ein weiteres Produktfeld für institutionelle Anleger erschlossen.
Union Investment als Service-KVG

„Es sind nicht nur die zunehmenden regulatorischen Vorgaben, die Servicemandate für institutionelle Investoren immer attraktiver machen“, sagt Dr. Christoph Schumacher, Geschäftsführer der Union Investment Institutional Property GmbH. „Durch die Trennung von Administration und Portfoliomanagement können Anleger neue Möglichkeiten der Managervielfalt nutzen sowie einfacher und flexibler reagieren. Weitere Potenziale ergeben sich aus der individuellen Ausgestaltung der Mandate.“

Durch die Trennung von Administration und Management können Investoren von der Spezialisierung einzelner Anbieter profitieren. Hoch diversifizierte Portfolios mit alternativen Sachinvestments können durch spezialisierte Service-KVG-Anbieter abgedeckt werden. Ein weiterer Vorteil: Anbieter für Portfoliomanagement können schnell ausgetauscht werden. Administrative Aufgaben müssen nicht aufwändig übertragen werden, und es fallen keine Transaktionskosten für den Austausch an. Die bisherigen Positionen bleiben bei der Service-KVG und werden dort von einem neuen Fondsmanager übernommen.

Eine große Bandbreite unterschiedlicher Lösungspakete

Union Investment bietet seit 2011 die Leistungen einer Service-KVG an. Die strategische Erschließung des neuen Geschäftsfeldes nahm dann ab 2013 konkrete Formen an. „Investoren ganz unterschiedlicher Couleur profitieren heute von den Skalenvorteilen und der hohen Effizienz unserer Administrations-Infrastruktur“, so Dr. Christoph Schumacher. Die Kunden können die Serviceleistungen modular auswählen und auf ihre jeweiligen Bedürfnisse zuschneiden. Die derzeit zehn Service-KVG-Mandate im Volumen von rund 1,6 Milliarden Euro, die Union Investment für Versorgungswerke, Banken und Versicherungen betreut, beruhen auf drei Modellen: der Einbindung eines oder mehrerer Asset-Manager in das Mandat eines institutionellen Investors, dem Einbringen von Portfolios, die von dritten Fondsmanagern verwaltet werden, und der Nutzung eines Mandats als Bündelungsvehikel. Hierbei werden direkte und indirekte Immobilienanlagen in einem neu angelegten Dachfonds zusammengeführt. Die Ausgestaltung der Modelle im Detail hängt von den individuellen Anforderungen und Zielen der jeweiligen Investoren ab.

Die aus der Regulatorik resultierenden Anforderungen will Union Investment in den nächsten Jahren für den weiteren Ausbau des institutionellen Immobiliengeschäftes nutzen. „Die regulatorischen Vorgaben stellen insbesondere neue Anforderungen an das Risikomanagement der institutionellen Investoren – und damit auch an uns als professionellen Immobilienmanager“, so Dr. Schumacher. „Mit der langjährigen Risikomanagement-Erfahrung der Gruppe im Rücken, werden wir für diesen Bedarf verstärkt Lösungsangebote bereitstellen.“