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Auf dem Weg zu einem globalen Hotelportfolio

Hotels gehören seit über 40 Jahren zum Portfolio von Union Investment. Dass Hotels heute beileibe keine „Spezialität“ mehr in den Offenen Immobilienfonds von Union Investment sind, sondern ein wichtiger Ertragsbringer, hat auch mit dem konsequenten Kompetenzaufbau in diesem Segment zu tun. Wegweisend für die 2001 eingeleitete Internationalisierung der Hotelaktivitäten: der Ansatz der aktiven Dealstrukturierung unter Einbeziehung von strategischen Investmentpartnern.
Aktive Dealstrukturierung mit strategischen Partnern

„Union Investment ist seit 1971 im Hotel-Business aktiv. Seit der ersten Hälfte der 2000er Jahre haben wir unsere Hotelkompetenz in Zusammenarbeit mit erfahrenen Projektentwicklern und Hotelbetreibern Schritt für Schritt ausgebaut“, erläutert Andreas Löcher, Leiter Investment Management Hotel. „Insbesondere bei Projektentwicklungen kommt es darauf an, auf klar strukturierte Prozesse, eingespielte Teams und verlässliche Partner zurückgreifen zu können.“

Im zunehmend wettbewerbsintensiven Marktumfeld verfolgt Union Investment mit ihren strategischen Partnern den Ansatz der aktiven Dealstrukturierung. Dieser umfasst u. a. die Verwirklichung von komplexen Vertragsstrukturen. Mit expansiven Hotelbetreibern wie Meliá verbindet Union Investment enge Partnerschaften: 2013 sicherte sich Union Investment zum Beispiel das Meliá-Viersterne-Superior-Hotel am Hofgarten in Düsseldorf für den UniImmo: Deutschland. In La Défense realisiert Union Investment derzeit gemeinsam mit Vinci für Meliá das mit 369 Zimmern das Flaggschiffhotel der spanischen Kette am Standort Paris. Zu den langjährigen Partnern mit umfangreicher Markterfahrung gehört seit 2009 auch die UBM Realitätenentwicklung, mit der Union Investment u. a. bei Hotelprojekten für unterschiedliche Marken in Amsterdam (Crowne Plaza), München (Angelo Hotel), Frankfurt (Holiday Inn Alte Oper) und München sowie Berlin (Holiday Inn Express) erfolgreich zusammengearbeitet hat. Der österreichische Immobilienentwickler UBM ist mit der Errichtung und dem Betrieb der Hotels unter einer Sale-and-Lease-Back-Struktur betraut. Dabei steht UBM selbst wiederum oftmals in direkter Vertragsbeziehung mit einer internationalen Managementgesellschaft.

Auf dem Weg zu einem globalen Hotelportfolio

Bei der Realisierung der langfristig an starke Betreibergesellschaften vermieteten Hotelprojekte setzt Union Investment auf die europäischen Kernmärkte. Dabei investiert das Unternehmen bevorzugt in erstklassigen Lagen von Geschäftsmetropolen oder an vielversprechenden Sekundärstandorten mit exzellenter Mikrolage. „Der Sprung nach Amerika ist jedoch nur eine Frage der Zeit“, so Andreas Löcher.

Seit einigen Jahren konzentriert sich Union Investment nicht mehr nur auf das 3- bis 4-Sterne-Business-Segment, sondern ergänzt ihr Portfolio auch um zeitgemäße Hotelkonzepte der Budget- und Midscale-Kategorie in neu entwickelten, erstklassigen Lagen. Mit Motel One und Holiday Inn Express wurden bereits erste Projekte im europäischen Ausland realisiert. Ein Investmentmarkt, der sich – wenn es nach Union Investment geht – auf die globalen Märkte übertragen ließe.